Regie


Unabhängig von der Regiearbeit an unseren eigenen Stücken erfreut sich unser Inszenierungsstil immer mehr auch an anderen Bühnen.
Gerade die Möglichkeit eines Regieteams, sowohl die weibliche als auch die männliche Sicht auf ein Theaterstück zu beleuchten, um dann eine Präsentation auf der Bühne zu erreichen, die beide Geschlechter begeistern kann, hat in den letzten Jahren dazu geführt, vermehrt an anderen Theatern zu inszenieren – unter anderem die Komödien »Die Kaktusblüte« von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy, »In andern Umständen« von Folker Bohnet und Alexander Alexy, »Mondscheintarif« von Ildiko von Kürthy, der Thriller »Todesfalle« von Ira Levin, »Warte bis es dunkel ist« von Frederick Knott und die Komödie »Sechs Tanzstunden in sechs Wochen« von Richard Alfieri. Sogar Kinderproduktionen wie Ottfried Preußlers »Der Räuber Hotzenplotz« konnten davon profitieren.
Da wir mittlerweile im Rheinland sesshaft geworden sind, hat es sich wie von selbst ergeben, dass hiesige Theatergruppen mit uns regelmäßig zusammenarbeiten und wir einen kontinuierlichen Spielbetrieb erreichen wollen. Produktionen wie der Michael-Cooney-Thriller »Die Hölle wartet nicht« sowie die mundartliche Produktion der schwarzen Komödie »Schau nicht unters Rosenbeet« von Norman Robbins oder zuletzt das fantastische Stück »37 Ansichtskarten« von Michael McKeever haben dabei für viel Beachtung gesorgt.
Im April 2015 haben wir das Kammertheater Dormagen als erstes Dormagener Theater eröffnet und zeichnen dort auch komplett für die Regie des abwechslungsreichen Spielplans verantwortlich – sei es bei Stücken anderer Autoren oder aus eigener Feder.