Er soll so bleiben, wie sie will
Ein komödiantisches Damenkränzchen
von Sabine Misiorny und Tom Müller
3 W, 1M | 1 Deko

INHALT
Wenn drei Frauen sich in ihrer Lieblingsbar treffen, ist klar, dass für eins gesorgt sein wird: Viel Spaß bei jeder Menge Frauenthemen. Wenn dann auch noch ein ganzer Haufen Strohwitwen im Publikum sitzt, können sich die drei auf der Bühne der Zustimmung ihrer Leidensgenossinnen sicher sein. Zur Krönung des weiblichen Dreigestirns gesellt sich noch Jo, Besitzer der Bar und ausgesprochener »Männerkenner«, der im Laufe des Abends zur Schlüsselfigur wird. Und dies zum Glück für die drei Ladies, denn dank seines detektivischen Talents endet der Abend nicht in einem Desaster aus Misstrauen und Trennungswünschen, sondern mit einem Happyend.
Der Abend beginnt mit Sandra, die eine Annonce aufgegeben hat, um sich mit einheimischen Strohwitwen zu treffen und auszutauschen, und so wird das weibliche Publikum von Anfang an zur Mitspielerin.
Sandras Freundinnen Nora und Julia komplettieren das Damentrio, das sich aus dem Fitnessstudio kennt und in »Jo’s Bar« immer einen »Absacker« nimmt.
Barkeeper Jo, der gerade erst eine Karaoke-Ecke installiert hat (in der über den Abend verteilt einige stimmungsvolle Lieder geträllert werden), sorgt von Anfang an dafür, dass die Mädels mit Secco und Zickengold versorgt sind, wobei er immer einen flotten Spruch oder witzige Anekdote auf den Lippen hat.
Es dauert jedoch nicht lange, bis die drei Freundinnen in helle Aufregung geraten, da Nora vermutet, ihr Mann Horst habe ein Verhältnis, was Jo vehement bestreitet. Nur woher weiß Jo das? Gibt er doch vor, Horst nicht zu kennen, hat aber Kenntnis von Dingen, die Nora und ihren Mann betreffen, die er unmöglich wissen kann. Und so macht sich Jo im Laufe des Abends immer verdächtiger.
Zudem scheinen Sandra und Julia dem gleichen Charmeur verfallen zu sein – was wiederum Nora und Jo dazu animiert, à la Sherlock Holmes und Mister Watson zu spekulieren, um den Fall zu lösen.
Und nach zwei Stunden Lachen, inklusive Achterbahnfahrt der Gefühle, Witz, Gesang, kriminalistischer Höchstleistung, einem urkomischen Gewinnspiel für die Damen im Publikum und jeder Menge Spaß, ist die Beziehungswelt der drei Frauen, dank Jo, wieder in Ordnung. Und alle sind sich einig: »Er soll so bleiben, wie ich will!«
BESETZUNG
3 weiblich, 1 männlich
SANDRA: hat ihre Silberhochzeit schon hinter sich, leicht naiv, herzlich, mitfühlend, arglos
NORA: steht kurz vor ihrer Silberhochzeit, trockener Humor, sachlich, zynisch, bodenständig
JULIA: ist nicht beziehungsunerfahren, steht mitten im (Berufs-)Leben, modern und lebenslustig, realistisch, romantisch
JO: Barkeeper in seiner eigenen Bar, belesen, liebenswert, schwul
BÜHNE
Jo’s Bar & Café
»Jo’s Bar & Café« mit einem Tresen, mindestens einem Stehtisch, diverse Barhocker, eine Karaoke-Ecke mit funktionierender Gesangsanlage (darauf kann verzichtet werden, wenn kein Gesang im Stück vorkommen soll).
INFORMATIONEN
Uraufführung:
21. Februar 2026, Dormagen, Kammertheater
Aufführungsrechte & Ansichtsexemplar noch nicht verfügbar!
PRESSESTIMMEN
Paul Koglin von der Neuß-Grevenbroicher Zeitung zeigte sich begeistert von der Premiere. Seiner Meinung nach sorgten »witzige und spritzige Dialoge und gelungene Show-Einlagen […] für beste Unterhaltung und viel Abwechslung« und er findet, dieser »kurzweilige Strohwitwen-Abend der etwas anderen Art mit vielen überraschenden Wendungen für die Zuschauer und Irrungen und Wirrungen aus dem prallen Ehealltag« würde »vor allem durch die hinzugefügten Gesangs- und Showeinlagen […] noch lebendiger und unterhaltsamer« wirken.
Er bescheinigte den Autoren und Darstellern, dass das Publikum an diesem Abend noch viel lernen konnte und resümiert: »Von allem etwas, das aber souverän und mitreißend von den vier Protagonisten auf die kleine Bühne gebracht wird: Komödie, Drama, Musical, Rateshow und Mitmachtheater. Mehr geht nicht!«
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 23.02.2026)
»Großartige Stimmung, jede Menge Lacher, Zwischenapplaus und unterhaltsame Beteiligung des Publikums bei einem zwerchfellerschütternden Ratespiel brachten das gemütliche kleine Theater bei der Uraufführung der neuesten Komödie von Sabine Misiorny und Tom Müller, „Er soll so bleiben, wie sie will“, zum Beben«, weiß das News-Portal Dormago.de zu berichten. Darüber hinaus gäbe es »jede Menge Lachtränen treibende Heiterkeit und Zwischenapplaus beim Publikum« während des gesamten Abends und »auch für mitreißende Rhythmen ist gesorgt«.
(Dormago.de, 28.02.2026)






PREMIEREN
| 21. Februar 2026 | Er soll so bleiben, wie sie will! (URAUFFÜHRUNG!) | DORMAGEN | Kammertheater Dormagen |