Machen wir die Weihnachtsfliege

»Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, warum sind wir nicht abgehauen?«
Diese Frage stellen sich Silvia und Paul alle Jahre wieder. Doch, oh Wunder, sollte das Schicksal es diesmal wirklich gut mit ihnen meinen und sie vor ihren traditionsbewussten Müttern bewahren?
Es ist kaum zu glauben, aber der liebe Gott scheint ein Einsehen zu haben, schickt er doch beider Eltern tatsächlich über die Festtage auf eine Reise. Silvia und Paul können ihr Glück kaum fassen und freuen sich riesig auf das »Fest der Liebe«, das sie endlich einmal ohne den ganzen Weihnachtsschnickschnack mit Baum, Geschenken, Schlachtplatten voller Gänse und Karpfen und den ständigen Nörgeleien und Eifersüchteleien ihrer Eltern begehen werden. Ruhig und friedlich. Einfach nur sie beide. Gemütlich rumgammeln, in Jogginghose, mit leckeren Getränken, Chips und Flips auf der Couch abhängen und Musik hören oder Fernsehen, vielleicht ein Spiel spielen. Völlig egal, es wird wunderbar!
Doch man sollte nie die Rechnung ohne den Wirt machen – oder den Tag vor dem Heiligabend loben. Und so ist es nur logisch, dass sie plötzlich wieder vor dem Problem stehen doch mit allen Weihnachten verbringen zu müssen. Aber da hat Silvia die rettende Idee: Wir verreisen einfach! Wenn es nur so einfach wäre. Denn schon die Suche nach dem Reiseziel erweist sich als nicht so einfach, denn während Silvia am liebsten europäische Kulturstätten besuchen würde, zieht es Paul eher nach Übersee.
Das daraufhin herein brechende Chaos und die damit verbundenen kuriosen Verwicklungen dem Weihnachtsfest zu entfliehen, führen das Publikum zu wahren Lachstürmen. Wie gewohnt erwartet den Zuschauer wieder ein Füllhorn an Pointen, die das Zwerchfell ordentlich in Wallung bringen werden.
Eine temporeiche Komödie mit hohem Wiedererkennungswert, indem der tägliche liebenswerte Kleinkrieg der sympathischen Figuren viel von dem zeigt, was alle kennen. Und da wird das Lachen über die anderen dann auch das Lachen über die eigenen Unzulänglichkeiten.

1 weiblich, 1 männlich

SILVIA

PAUL

Ein kinderloses Ehepaar mittleren Alters, modern und aufgeschlossen

Das Esszimmer in der Wohnung von Silvia und Paul

Ein Esszimmer, stilvoll modern eingerichtet.

Ein runder Tisch für maximal 4 Personen, an dem sich aber nur 3 Stühle befinden. Der vierte, dazu passende Stuhl befindet sich noch nicht auf der Bühne.

Hinten ein Regal mit Dekoration.

An der Seite eine Kommode oder Ähnliches, in der sich z.B. Tischdecken, Postkarten, Spiele (Malefiz), Reisepässe u.ä. befinden.

In einer Ecke ein Tischchen mit einer mittelgroßen Pflanze (Ziergras) darauf, in einer anderen Ecke ein Bambus.

Ein Mobiltelefon in einer Basisstation auf der Kommode.
Ein Abgang in den Flur. Ein Abgang in die Küche.

Uraufführung:
8. November 2019, Kammertheater Dormagen

Aufführungsrechte & Ansichtsexemplar bestellen:
Vertriebsstelle und Verlag (VVB), Norderstedt

Carina Wernig schrieb in ihrer Premierenkritik in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung, die Komödie böte alles, »was das Zuschauerherz begehrt: lustige Verwechslungen, liebenswertes Chaos, witzige Dialoge, ein Schuss Klamauk und viele Szenen, die weihnachtsstress-geplagte Familien sehr gut nachvollziehen können«. Allerdings hoffte sie inständig, »dass beim Publikum nicht all das schief geht, was auf der Bühne als zum Teil zu befürchtende Katastrophe seinen dann doch vergnüglichen Lauf nimmt…« und stellte fest: »Wie im Kasperletheater gingen die Zuschauer mit, wenn sie die Protagonisten mit Hinweisrufen retten oder vor dem Annehmen von Anrufen warnen wollten.«
(Neuß-Grevenbroicher Zeitung)

Anlässlich der Premiere der Reimeringer Theatermanufaktur schrieb Friedbert Holz, es sei »ein Riesenspaß, den beiden professionellen Schauspielern beim Sortieren ihres eigenen Fest-Chaos‘ zuzuschauen.« Darüber hinaus meinte er, »Nicht wenige im Publikum dürften in den Bildern auf der Bühne auch eigene weihnachtliche Szenarien wiedererkennen: von der Wahl der Geschenke über das ganz spezielle Essen bis hin zur Bewältigung von Vorurteilen von Verwandten, deren bloße Anwesenheit für Bauchgrummeln sorgt.«
(Erdinger / Dorfener Anzeiger)

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(URAUFFÜHRUNG)
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